Wanderbekleidung und Ausrüstung im Überblick

Wanderbekleidung und Wanderausruestung
Wanderbekleidung und Wanderausruestung

Wandern braucht wenig Ausrüstung – aber die wenige muss passen. Diese Übersicht sortiert, worauf es bei den einzelnen Teilen ankommt und wo sich genaueres Hinsehen lohnt.

Schuhe sind die Position, an der sich Sparen sofort rächt. Die Schafthöhe richtet sich nach dem Gelände, nicht nach dem Preis: hoher Schaft für unebenes Gelände und schweres Gepäck, niedriger für Waldwege. Wichtiger als die Bauart ist die Passform – vorn Platz beim Bergabgehen, hinten kein Arbeiten der Ferse.

Kleidung folgt dem Zwiebelprinzip: eine Schicht, die Feuchtigkeit von der Haut wegbringt, eine, die wärmt, eine, die Wind und Regen abhält. Baumwolle gehört nicht in die erste Schicht – sie speichert Schweiß und kühlt aus, sobald du stehen bleibst.

Der Rucksack wird über den Sitz ausgewählt, nicht über die Liter. Der Hüftgurt gehört auf den Beckenkamm und trägt den größten Teil des Gewichts; passt die Rückenlänge nicht, hilft keine Einstellung. Und ein zu großer Rucksack wird zuverlässig voll.

Trekkingstöcke nehmen bergab Last von den Knien und geben auf unsicherem Untergrund zwei zusätzliche Auflagepunkte. Auf Gelände, wo du dich festhalten willst, gehören sie an den Rucksack. Ein einzelner Wanderstock ist die leichtere Variante, wenn dir zwei zu viel sind.

Schlafausrüstung und Zelt kommen erst ins Spiel, wenn du draußen übernachtest – dann aber mit eigener Logik: Zuerst die Unterlage, dann der Schlafsack.

Ausführlich, mit den Grenzen der Werbebegriffe und einer kurzen Packliste für Tagestouren: Wanderausrüstung: Was mit muss, was zu Hause bleibt.

Wandererin
Über Claudia 7 Artikel
Hi ich bin Claudia. Autorin und Bloggerin. Ich liebe Fotografie und Wandern, Outdoor-Abenteuer und Reisen. Ich schreibe hier auf wildnisruf.de als Autorin, aber die meiste Zeit verbringe ich draußen. Beim Wandern, Trekking und Fotografieren.

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